Der Ehrenamtstag des Sportkreises Rottweil hat einmal mehr die unverzichtbare Bedeutung freiwilligen Engagements im Sport für das gesellschaftliche Leben eindrucksvoll unterstrichen. Im gut gefüllten Hofersaal der Kreissparkasse Rottweil hat der Sportkreis Rottweil langjährige Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit dem Ehrenamtspreis sowie engagierte Nachwuchsarbeit mit dem Jugendförderpreis gewürdigt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung von insgesamt 13 Ehrenamtspreisen an Persönlichkeiten, die sich seit mindestens 20 Jahren in ihren Vereinen als Übungsleiterinnen und Übungsleiter betätigen.
Die Ehrenpreisträger und Ehrenpreisträgerinnen - umrahmt von Sportkreispräsident Karl-Heinz Wachter (links) und Vizepräsident Joachim Thiele (rechts
Die Ehrenamtspreisträger 2026:
Natascha Auber, Roland Jäckle (beide SV Mariazell), Rainer Melchinger (Automobilclub Schwarzwald), Katja Lohrer (SG Schramberg), Götz-Uwe Feuchter, Alwin Schuler, Peter Wiener (beide TV Rottweil), Oliver Stumpp (TSV Rottweil), Margret Grimm, Inga Stölzl (beide SV Hausen), Ulrich Otto (TSV Boll) Frank Scherer und Markus Wuhrer (beide TSV Neukirch).
Darüber hinaus wurden sechs Jugendförderpreise für außergewöhnliche Projekte und Initiativen vergeben. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Sportkreis-Vizepräsident Joachim Thiele, der souverän und charmant durch das Programm führte. Sportkreispräsident Karl-Heinz Wachter eröffnete die Veranstaltung mit deutlichen Worten zur Bedeutung des Ehrenamts. Dieses könne man nicht hoch genug einschätzen. Der Ehrenamtstag sei eine wichtige Gelegenheit, all jenen zu danken, die oft im Hintergrund wirkten und einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft leisteten. Wachter dankte der Kreissparkasse für die großzügige Unterstützung der Arbeit des Sportkreises.
Sportkreispräsident Karl-Heinz Wachter bei der Begrüßung der Gäste
Auch Catrin Stöhr von der Kreissparkasse Rottweil würdigte das Engagement der Geehrten. Die Veranstaltung mache sichtbar, welche zentrale Rolle das Ehrenamt für das gesellschaftliche Leben und die Demokratie spiele. Zugleich erinnerte sie daran, dass die Sparkassen-Finanzgruppe der größte nichtstaatliche Förderer von Kultur und Sport in Deutschland sei. Vertreter des Sportkreispräsidiums und des Sportkreisrats überreichten die Preise. Begleitet wurden die Geehrten von Vereinsvertretern. Für die Rottweiler Preisträger Alwin Schuler und Peter Wiener (beide TV Rottweil) sprach TV-Vorstandsmitglied Moritz Zürn die Laudatio, während Melanie Scheurenbrand, Abteilungsleiterin Schwimmen TSVRottweil, die Verdienste von Götz-Uwe Feuchter hervorhob.
Catrin Stöhr von der Kreissparkasse Rottweil
Im Rahmen der Veranstaltung übergaben Sportkreis-Vizepräsident Martin Glunk und seine Kollegin Petra Ponto die Jugendförderpreise. Den mit 1000 Euro dotierten ersten Preis erhielt die Abteilung Gewichtheben des TSV Rottweil. „Schade, dass sich nicht mehr Vereine bewerben“, meinte Glunk. Sieben Bewerbungen aus sechs Fachverbänden waren eingegangen. Der Sportkreisvizepräsident appellierte an die Vereine, künftig verstärkt ihre Projekte einzureichen.
Vertreter der Siegervereine des Jugendförderpreis-Wettbewerbs zusammen mit Vizepräsidentin Petra Ponto (links) und Vizepräsident Martin Glunk (Zweiter von links)
Jugendförderpreis 2026:
1. Abteilung Gewichtheben TSV Rottweil (1000 Euro) , 2. SG Schramberg und Handballspielgemeinschaft Neckartal Oberndorf-Sulz (jeweils 500 Euro);
Anerkennungspreise (250 Euro) : Radfahrverein Waldmössingen, Tennisverein Glatt und Turnabteilung SV Seedorf.
Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Preises „Lebenswerk“ an Karl-Heinz Werner vom SV Seedorf. Die umfangreiche Würdigung teilten sich gleich drei Laudatoren: Jens Wild, Vorstandssprecher des SV Seedorf, WLSB-Vertreter Marcus Lachenwitzer sowie der frühere Ortsvorsteher und heutige Gemeinderat Rainer Pfaller.
Wild betonte, dass es den Rahmen sprengen würde, alle Verdienste Werners aufzuzählen. In über zwei Jahrzehnten habe dieser nahezu alle prägenden Ämter im Verein bekleidet und unter anderem den fits Sportpark maßgeblich initiiert. Unter seiner Führung habe sich SV Seedorf vom „Mono-Verein“ zu einem breit aufgestellten Verein mit mehr als 2000 Mitgliedern entwickelt – ohne jedoch die Identität zu verlieren.
Pfaller hob hervor, dass Werners Wirken weit über den Sport hinausgehe: Er sei eine im Ort hochgeschätzte, stets hilfsbereite Persönlichkeit mit Blick für das große Ganze. Lachenwitzer würdigte insbesondere dessen Weitblick und Durchsetzungsvermögen aus Verbandssicht.
Karl-Heinz Werner (links) erhält von SVS-Vorstandsprecher Jens Wild ein Trikot mit der Nummer 10.
Karl-Heinz Werner (Dritter von rechts) zusammen mit WLSB-Vertreter Marcus Lachenwitzer (Mitte) und dem Sportkreispräsidium (von links:) Joachim Thiele, Martin Glunk, Ruth Amann, Petra Ponto und Karl-Heinz Wachter
Karl-Heinz Werner (Dritter von rechts) zusammen mit Rainer Pfaller (Zweiter von links), WLSB-Vertreter Marcus Lachenwitzer (Dritter von links) und Jens Wild (Zweiter von rechts);mit auf dem Foto: Sportkreispräsident Karl-Heinz Wachter (links) und Vizepräsident Joachim Thiele (rechts)
Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo Sabine Kienzler (Gesang) und Matthias Jakob (Klavier), das mit Jazzarrangements bekannter Songs für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Im Anschluss an die Preisverleihung lud der Sportkreis zu einem Imbiss mit Umtrunk ein. Die Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vertiefung von Kontakten.
Gut gefüller Hofersaal
Passende musikalische Umrahmung durch das Musikduo Matthias Jakob und Sabine Kienzler
Abgebildete Personen:
TV- Vorsitzender Moritz Zürn, Sportkreisrat Klaus Walter, TSV-Abteilungsleiterin Schwimmen Melanie Scheurenbrand, WLSB-Vertreter Marcus Lachenwitzer und SVS-Vorstandsprecher Jens Wild, Dunninger Gemeinderat Rainer Pfaller, Martin Glunk und Petra Ponto (Sportkreis)













