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 Die Ehrung  langjähriger Übungsleiter, Betreuer und Übungshelfer hat der Sportkreis  Rottweil in 2019 fortgesetzt.  Der so genannte Ehrenamtstag, den der Dachverband der Sportvereine im Kreis Rottweil im vergangenen Jahr erstmals durchführte, soll nach den Vorstellungen der Sportkreisfunktionäre zu einem festen Termin im Jahreskalender werden.

hp ehreamtstag geehrte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 Personen – die zusammen auf beachtliche 710 Jahre ehrenamtliche Vereinstätigkeit kamen - waren heuer von ihren Vereinen für die Auszeichnung  mit dem Ehrenamtspreis vorgeschlagen worden. Jeder Einzelne erfüllte mit mehr als 20 Jahren freiwilliger und nicht entlohnter Tätigkeit im Sportbereich die Voraussetzungen diese Auszeichnung.  An der Spitze stand diesmal der 86 – jährige Lauffener Robert Grimm. Seit 71 Jahren ist er in verschiedenen Funktionen als Betreuer und Übungsleiter aktiv. Mit eingebunden in diese Veranstaltung war die Übergabe der Jugendförderpreise (siehe gesonderter Artikel) .  Die Räumlichkeiten für die Zeremonie in würdigem Rahmen stellte wiederum die Kreissparkasse Rottweil zur Verfügung. Im Hofersaal begrüßte Präsident Karl – Heinz Wachter die Preisträger, ihre Angehörigen sowie die mitgekommenen Vereinsvertreter.  Ein Willkommensgruß ging auch an den Ehrenpräsidenten Volkmar Kläger.  Die musikalische Umrahmung des kleinen Festaktes übernahm das Streichertrio mit Ines, Clarissa und Marina Behrens. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Sportkreisvizepräsident Joachim Thiele. In Deutschland und damit auch im Kreis Rottweil sei die ehrenamtliche Arbeit vielfältig wie auch vorbildlich, sie stärke die Gesellschaft und das soziale Miteinander, hob Wachter in seiner Begrüßung hervor und sagte weiter:  „Sie sorgen dafür, dass wir uns in unserer jeweiligen Heimat auch heimisch fühlen.“  Aus Überzeugung , so der Sportkreispräsident,  brächten sich die geehrten Personen in ihren Vereinen ein. Mit der Verleihung des Ehrenamtspreises würden Anerkennung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit zum Ausdruck gebracht. Die Laudationen für die Übungsleiter übernahmen neben Wachter Vizepräsident Hansjörg Schmohl sowie der Sportkreisreferent für Ehrungen, Dieter Hofer. 
Die Urkunde und eine kleine Trophäe überreichten sie an:   Ernst Allgaier (Schützenverein Lauterbach / 39 Jahre), Silvia Allgaier (TSV Lauterbach / 25 Jahre), Monika Armbruster ( TV Aichhalden / 39 Jahre), Helmut Frenger (TSV Göllsdorf / 39 Jahre), Gabriele Gohs ( TG Schwenningen / 34 Jahre), Robert Grimm ( SV Lauffen / 71 Jahre), Martin Häsler ( SC Wellendingen / 31 Jahre), Kerstin Harzer ( TSV Hochmössingen / 32 Jahre), Christine Holzer (TSV Hochmössingen / 32 Jahre), Ines Hug (SG Schramberg / 34 Jahre), Renate Kaluzza (TG Weigheim / 63 Jahre), Ingrid Kläger (TV Sulz / 41 Jahre), Karl – Heinz Kreuzberger (KSV Winzeln / 21 Jahre), Claudia Maier ( Skiclub Bergfelden / 23 Jahre), Bernd Müller ( TSV Rottweil / 45 Jahre), Reiner Müller ( SV Flözlingen / 22 Jahre), Barbara Naumann (TSV Zepfenhan / 29 Jahre), Monika Rieß (SV Villingendorf / 27 Jahre), Helga Vogt ( TSV Bühlingen / 40 Jahre) und Bernadette Wagner (TSV Aistaig / 23 Jahre).
Auftritte von Überraschungsgästen sorgten für eine Auflockerung  des Ehrungsabends.  So war der Turntrainer Helmut Frenger gleichermaßen erstaunt wie auch erfreut, dass mit Heiko Baier und Bernd Seifried zwei seiner ehemaligen erfolgreichen Schützlinge auftauchten und für ihn die Lobesrede hielten. Dabei kamen einige lustige Anekdoten ans Tageslicht. Der Jubilar, um Worte bekanntermaßen nie verlegen, ergänzte humorvoll die Ausführungen seiner früheren Turner.  Dass Stadtrat Ralf Armleder  früher ein talentierter und erfolgreicher Leichtathlet („Bei meiner heutigen Figur kann man das nicht glauben“)  war, erfuhren die Gäste ebenfalls an diesem Abend.  Für den verhinderten und noch erfolgreicheren früheren TSV – Leichtathleten Michael Spindler übernahm er kurzfristig die Laudatio für das Rottweiler Leichtathletiktrainer - Urgestein Bernd Müller. So etwas habe er noch nie gemacht, lieber würde er jetzt einen Schmotzigen – Beitrag vortragen, meinte Armleder. Doch auch sein Beitrag außerhalb der närrischen Saison war recht unterhaltsam. Heute würden wissenschaftliche Trainingsmethoden als neue Errungenschaften propagiert, die Bernd Müller schon vor Jahrzehnten angewandt habe, wusste er zu berichten. Die Unterhaltung setzte sich nach dem offiziellen Teil bei einem Umtrunk und einem kleinen Imbiss fort.
Text und Fotos: Klaus Weisser 

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hp ehreamtstag bernd müller

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